Cusco

Regenbogen über Cusco

Unsere Sprachschulzeit in Cusco neigt sich langsam ihrem Ende zu. Es war und ist eine intensive Zeit. Wir haben in den vergangen Monaten nicht nur unser Spanisch deutlich verbessert, sondern konnten auch schon etwas die Kultur und Lebensart der Menschen hier in den Bergen kennenlernen.

Ankommen und Soroche

Das Ankommen hier in Cusco hat uns die Familie Baumann sehr erleichtert, die zwei Monate vor uns mit der Sprachschule begann und uns mit viel Rat und Tat zur Seite stand.

Der Dezember, unser erster Monat hier in Cusco, war geprägt von den für Neuankömmlinge typischen Symptomen der Höhenkrankheit („Soroche”) und Magen-Darm-Infekten. Unsere Tochter hatte in dieser Zeit einiges an Gewicht verloren. Bis Weihnachten war quasi ständig jemand krank. Seit Weihnachten sind wir — Gott sei dank — gesund und haben an dieser Front Ruhe. Das war wirklich eine Erlösung!

Regenbogen über Cusco

Sprachschule

Neben organisatorischen Dingen, Haushalt und Homeschooling ist unser wichtigstes Projekt hier in Cusco weiterhin das Erlernen des hier gesprochenen Spanisch. Dazu sind wir vormitags zwei Doppelstunden an der Sprachschule ACUPARI in der Altstadt Cuscos und Nachmittags gibt es noch Hausaufgaben und Vokabeln zu lernen.

Mitunter ist das Sprachstudium frustrierend, weil man anhaltend Mühe hat, immer komplexere Sätze mit den richtigen Zeitformen und der korrekter Struktur zu bilden. Warum können wir das nach drei Monaten Sprachstudium jetzt nicht einfach alles? Im Alltag auf der Straße, auf dem Mercado oder im Taxi merken wir aber regelmäßig, wie wir die Sprache immer sicherer verstehen und anwenden können; auch bei zunehmend komplexeren Themen.

Seit Februar treffen wir uns auch jeweils mehrmals die Woche mit einem peruanischen Sprachschüler, der Deutsch lernt, um auf beiden Sprachen Konversation zu üben und auch weitere Einblicke in das Leben der Menschen hier zu gewinnen.